Auf dieser Seite haben wir ein paar positive Gedanken und Strategien von unserem Januarstammtisch gesammelt. Hier findet ihr also Anregungen, was uns als Gruppe so im Großen und Ganzen gut tut. 🙂
Viele von uns sporteln gerne, um den Kopf frei zu kriegen und sich gesund zu halten. Beliebt sind zum Beispiel Laufen, Bouldern und Schwimmen.
Wir haben ja viele Studienstiftler uns, denen es hilft anderen zu geben und sich daher sozial engagieren.
Ein Klassiker, aus guten Gründen, ist das Tagebuch (oder ein Tageszettel) sein, in dem man seine negativen und positiven Gedanken parken kann, um den Kopf frei zu kriegen und dem geduldigen Papier Dinge anzuvertrauen, die andere vielleicht gar nichts angehen.
Wenn der Kopf mal zu voll ist, kann es helfen auszumisten. Ob das jetzt der Schreibtisch, das eigene Zimmer oder die Festplatte sind, ist jedem selber überlassen. Das hängt natürlich von Lust, Laune und Bedarf ab. Ebenso kann es helfen mit Todolisten o.Ä. Ordnung im Kopf zu schaffen. Aber seid bitte sanft mit euch, falls die Liste mal nicht klappt. Es ist ja nur eine Hilfe und kein Dekret.
Wenn man alleine mit einer Situation überfordert ist, sind wir besonders der Meinung, dass es sinnvoll ist offen zu sein und sich auch Hilfe zu suchen. Gerade in manchen Situationen ist ein Profi die beste Wahl. Wenn wir bei einem gebrochnen Arm zum Arzt gehen und uns ohne Scham flicken lassen, warum denn nicht auch, wenn die Seele leidet?
Für die Phasen akuten Stresses oder hoher Überforderung, ist vielleicht mal eine (teilweise) Nachrichtenpause nicht schlecht. Beispielsweise bringen den meisten Leute die täglichen Coronazahlen doch wenig für den Alltag außer Stress durchn den ständigen Wechsel zwischen Hoffnung und Ärger. Auch könnte ein social media-Verzicht oder social media-Reduzierung sehr heilreich für manch einen sein. Viele von uns müssen nämlich zugeben, dass social media wie z.B. reddit oder Instagram eigentlich mehr Zeit-tot-schlag-Werkzeuge sind, als wirklich erfüllende Beschäftigung. Und warum das nicht auf Dauer gut tut, müssen wir wahrscheinlich nicht genauer erklären.
Der Weg kann das Ziel sein! Manchmal kann es einem helfen sich darauf zu konzentrieren, dass einem das Lernen oder die Arbeit an sich schon Spass macht und nicht das Ziel (z.B. Studium) dahinter. So kann man sich hoffentlich davon überzeugen, dass man jeden Tag einen kleinen Erfolg hat und nicht nur sehnlich auf einen großen Durchbruch wartet.
Menschen sammeln nicht ohne Gründe Bilder und Erinnerungsstücke! Es kann gut tun sich an bessere Zeiten erinnern und sich bewusst Zeit dafür zu nehmen in der Vergangenheit zu schwelgen.
Bewusst sich auf die guten Seiten einer schweren Phase zu konzentrieren kann einem zumindest Perspektive geben. Tatsächlich konnten bei genauerem Hinsehen überraschend viele von uns sogar dem sehr lästigem Jahre 2020 eine gute Erinnerungen abgewinnen. Das kann mit der Coronakrise direkt zusammenhängen (z.B. Entschleunigung), aber auch völlig unabhängig davon laufen (z.B. Abschluss geschafft).
An manchen Tagen kann und will man sich einfach nicht gut fühlen. Also warum nicht die Gefühle wirklich zulassen und es sich für eine Zeit gönnen emotional zu sein, zu weinen, um danach wieder mit einem klareren Kopf das Leben anpacken. Es gibt keine Preise sich ewig selbst zu unterdrücken.
Manchmal sind es die kleinen Dinge. Das bedeutet für verschiedene Leute natürlich Verschiedenes. Für den einen ist es bei einem Spaziergang oder auf dem Weg zur Arbeit sich wirklich bewusst die Umgebung anzusehen und wertzuschätzen wie komplex und schön einfach ein Baum sein kann. Für andere ist es vielleicht der Tageserfolg ein wenig aufgeräumt oder eine Hausaufgabe abgegeben zu haben. Nur weil es kleine Dinge sind, heisst es nicht, dass man sich darüber nicht freuen darf.
Es kann sehr hilfreich sein sich von außen zu betrachten und sich die Frage zu stellen: „Warum mache ich diese Arbeit? Dieses Studium? Dieses Hobby“? Nicht nur, weil man sich dann seiner Wünsche bewusst werden kann, sondern auch weil es einem helfen kann zu merken, dass meistens die Welt nicht untergeht, wenn man seinen Weg ändern möchte.
Eines unserer Mitglieder hat uns Headspace: Eine Meditationsanleitung auf Netflix empfohlen. Wer sich also für das Thema interessiert, aber keine Ahnung hat, ist hier mit ein paar 20minütigen Folgen gut aufgehoben.